KFZ-Versicherung trotz SCHUFA- monatlich zahlen lohnt!


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KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen – so ist es möglich

Aktualisiert am:

Eine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen zu können, ist für viele Autofahrer besonders wichtig. Statt den kompletten Jahresbeitrag auf einmal bezahlen zu müssen, verteilt sich die finanzielle Belastung auf kleinere regelmäßige Beträge. Gerade bei einem negativen SCHUFA-Eintrag, eingeschränkter Bonität oder einem knappen monatlichen Budget kann diese Zahlungsweise interessant sein.

Die wichtigste Nachricht vorweg: Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch, dass keine Kfz-Versicherung mehr möglich ist. Insbesondere bei der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflicht gelten besondere gesetzliche Regelungen. Ob zusätzlich eine monatliche Zahlweise angeboten wird, hängt jedoch vom Versicherer, dem gewählten Tarif und der jeweiligen Antragsprüfung ab.

Deshalb sollte zwischen zwei Fragen unterschieden werden: Bekomme ich trotz SCHUFA eine Kfz-Haftpflicht? und darf ich den Beitrag monatlich bezahlen? Das sind versicherungsrechtlich und tariflich zwei unterschiedliche Themen.

Kann man eine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen?

Ja, eine monatliche Zahlung kann trotz negativer SCHUFA möglich sein. Ob Monatszahlung angeboten wird, entscheidet jedoch der jeweilige Versicherer nach Tarif und Antragsprüfung. Eine negative SCHUFA schließt die gesetzlich erforderliche Kfz-Haftpflicht nicht automatisch aus. Wird keine Monatszahlung angeboten, können je nach Tarif vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungsweisen zur Verfügung stehen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch, dass keine Kfz-Haftpflicht möglich ist.
  • Eine monatliche Zahlungsweise ist kein gesetzlicher Anspruch.
  • Die verfügbare Zahlweise hängt von Versicherer und Tarif ab.
  • Monatliche Zahlung kann eine hohe Jahreszahlung vermeiden.
  • Vierteljährliche oder halbjährliche Zahlung können Alternativen sein.
  • Kfz-Haftpflicht und Kaskoversicherung müssen getrennt betrachtet werden.
  • Eine eVB kann nach erfolgreichem Abschluss des erforderlichen Haftpflichtschutzes bereitgestellt werden.
  • Die erste und alle folgenden Versicherungsprämien sollten unbedingt fristgerecht bezahlt werden.

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Keine Annahme- oder Monatszahlungs-Garantie. Verfügbarkeit und Zahlungsweise richten sich nach Versicherer, Tarif und Antrag.

KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen – ist das möglich?

Grundsätzlich kann eine Kfz-Versicherung trotz negativer SCHUFA monatlich bezahlt werden, wenn der gewählte Versicherer beziehungsweise Tarif eine monatliche Zahlungsweise anbietet und der Antrag entsprechend angenommen wird.

Entscheidend ist also nicht allein, ob ein SCHUFA-Eintrag vorhanden ist. Auch die Bedingungen des konkreten Tarifs spielen eine Rolle.

Einige Tarife bieten verschiedene Zahlungsintervalle an. Andere beschränken die Auswahl. Deshalb kann es vorkommen, dass bei einem Angebot eine monatliche Zahlung verfügbar ist, während ein anderer Tarif nur eine andere Zahlungsweise vorsieht.

Für Verbraucher ist die monatliche Zahlung besonders attraktiv, weil kein großer Jahresbetrag auf einmal bereitstehen muss. Ein Jahresbeitrag von beispielsweise mehreren hundert Euro kann das Haushaltsbudget erheblich stärker belasten als mehrere kleinere Zahlungen.

Allerdings sollte nicht nur auf die Höhe der einzelnen Rate geschaut werden. Wichtig ist immer der Gesamtbeitrag für das Versicherungsjahr. Eine unterjährige Zahlungsweise kann je nach Tarif zu einem anderen Gesamtbeitrag führen.

Was bedeutet eine negative SCHUFA für die Kfz-Versicherung?

Die Begriffe SCHUFA, Bonität und Kfz-Versicherung werden häufig so miteinander verbunden, als würde ein negativer SCHUFA-Eintrag automatisch zu einer Ablehnung führen.

So pauschal lässt sich das nicht sagen.

Eine negative SCHUFA kann bei einer Antrags- oder Bonitätsprüfung eine Rolle spielen. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass überhaupt kein Kfz-Versicherungsschutz möglich ist.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen der gesetzlich erforderlichen Kfz-Haftpflichtversicherung und freiwilligen Bausteinen wie Teilkasko oder Vollkasko.

Ebenso sollte eine negative SCHUFA nicht automatisch mit einer früheren Kündigung durch einen Kfz-Versicherer wegen nicht gezahlter Beiträge gleichgesetzt werden. Das sind unterschiedliche Sachverhalte.

Für die Praxis bedeutet das: Nicht vorschnell davon ausgehen, dass eine negative Bonität jede Möglichkeit ausschließt. Stattdessen sollte konkret geprüft werden, welcher Haftpflichtschutz und welche Zahlungsweise angeboten werden.

Kfz-Haftpflicht trotz SCHUFA und monatlicher Zahlung

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist der zentrale Punkt bei der Versicherung eines zulassungspflichtigen Fahrzeugs. Sie schützt im Rahmen des vereinbarten und gesetzlichen Versicherungsschutzes insbesondere gegen berechtigte Haftpflichtansprüche Dritter und wehrt unberechtigte Ansprüche ab.

Für Fahrzeughalter ist entscheidend, dass die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung besteht. Eine negative SCHUFA allein bedeutet nicht automatisch, dass dieser Schutz unmöglich ist.

Die Frage nach der monatlichen Zahlung muss davon getrennt betrachtet werden. Selbst wenn ein Anspruch auf Abschluss einer Kfz-Haftpflicht im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen besteht, folgt daraus nicht automatisch ein Anspruch darauf, den Beitrag in zwölf Monatsraten zahlen zu dürfen.

Genau dieser Unterschied ist bei der Suche nach einer KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen wichtig: Haftpflichtschutz und Zahlungsintervall sind nicht dasselbe.

Kontrahierungszwang: Was sagt § 5 PflVG?

Für die Kfz-Haftpflicht enthält § 5 Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) eine besondere Regelung.

Versicherungsunternehmen, die in Deutschland zum Betrieb der Kfz-Haftpflichtversicherung befugt sind, sind grundsätzlich verpflichtet, den gesetzlich erforderlichen Haftpflichtversicherungsschutz zu gewähren.

Das bedeutet jedoch nicht: „Jeder Versicherer muss jeden Antrag ohne Bedingungen annehmen.“

§ 5 PflVG enthält gesetzliche Ausnahmen und Ablehnungsgründe. Relevant kann beispielsweise eine bestimmte frühere Vertragsbeendigung beim gleichen Versicherungsunternehmen sein.

Für bestimmte Zweiräder sowie Personen- und Kombinationskraftwagen bis zu einer Tonne Nutzlast enthält § 5 Abs. 3 PflVG zudem eine besondere Zwei-Wochen-Regelung. Das Gesetz sieht dabei ebenfalls Ausnahmen vor.

Für unser Thema ist vor allem ein Punkt entscheidend: Der Kontrahierungszwang begründet keinen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf monatliche Beitragszahlung.

Ein Versicherer kann daher grundsätzlich Haftpflichtschutz anbieten, ohne dass der konkrete Tarif zwingend monatliche Zahlung vorsehen muss.

Wichtig: Versicherungsschutz und Zahlungsweise getrennt betrachten

Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch „keine Kfz-Haftpflicht“. Gleichzeitig bedeutet die grundsätzliche Vertragsschlusspflicht bei der Haftpflicht nicht, dass ein Versicherer eine bestimmte Zahlungsweise wie monatliche Raten anbieten muss.

Welche Zahlungsweisen gibt es trotz SCHUFA?

Neben der monatlichen Zahlung können Kfz-Versicherer abhängig vom Tarif weitere Zahlungsintervalle anbieten. Welche Variante tatsächlich verfügbar ist, sollte direkt beim konkreten Angebot geprüft werden.

Zahlungsweise Vorteil Zu beachten
Monatlich kleine regelmäßige Zahlungen nicht in jedem Tarif verfügbar
Vierteljährlich vier Zahlungen pro Jahr höhere Einzelbeträge als monatlich
Halbjährlich nur zwei Zahlungen größerer Betrag je Fälligkeit
Jährlich nur eine Fälligkeit hoher Betrag auf einmal erforderlich

Welche Zahlweise am besten passt, hängt nicht nur von der SCHUFA ab. Entscheidend ist auch, welcher Betrag dauerhaft zuverlässig bezahlt werden kann.

KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen ohne hohe Vorkasse

Hinter der Suchanfrage „KFZ-Versicherung trotz SCHUFA ohne Vorkasse“ steckt häufig der Wunsch, nicht den gesamten Jahresbeitrag auf einmal bezahlen zu müssen.

Genau hier kann eine monatliche Zahlungsweise interessant sein. Die Versicherungsprämie wird auf mehrere Fälligkeiten verteilt, sodass keine hohe Jahreszahlung auf einmal anfällt.

Allerdings darf „ohne Vorkasse“ nicht mit „ohne Beitragszahlung“ verwechselt werden. Auch bei monatlicher Zahlung müssen die vereinbarten Beiträge entsprechend der vertraglichen Fälligkeit bezahlt werden.

Ebenso ist eine Monatszahlung keine Garantie dafür, dass keinerlei Bonitätsprüfung erfolgt.

Wer keine hohe Jahreszahlung leisten möchte, sollte deshalb beim Vergleich gezielt auf die verfügbaren Zahlungsintervalle und gleichzeitig auf den Jahresgesamtbeitrag achten.

KFZ-Versicherung monatlich zahlen trotz Bonitätsprüfung

Die Begriffe „ohne SCHUFA“ und „ohne Bonitätsprüfung“ werden im Internet häufig sehr großzügig verwendet.

Für Verbraucher ist eine vorsichtigere Betrachtung sinnvoll. Versicherungsunternehmen können eigene Annahme- und Prüfverfahren verwenden. Diese können sich zwischen Unternehmen, Tarifen und im Laufe der Zeit verändern.

Deshalb ist es nicht sinnvoll, pauschal zu versprechen, dass ein bestimmter Tarif dauerhaft und für jeden Antragsteller vollständig ohne Bonitätsprüfung angeboten wird.

Wichtiger ist die praktische Frage: Ist trotz negativer Bonität ein passender Kfz-Haftpflichtvertrag mit einer bezahlbaren Zahlungsweise erhältlich?

Auch wenn eine Bonitätsprüfung stattfindet, muss deren Ergebnis nicht automatisch bedeuten, dass überhaupt kein Haftpflichtschutz möglich ist.

Welche Rolle spielt der SCHUFA-Score?

Viele Verbraucher suchen nach einem bestimmten Mindestscore für eine Kfz-Versicherung.

Einen allgemein gültigen SCHUFA-Mindestscore, ab dem jede Kfz-Versicherung monatliche Zahlung anbieten muss, gibt es nicht.

Die konkrete Entscheidung hängt vom jeweiligen Versicherer und dessen Prüf- und Tarifprozess ab.

Deshalb sollte man sich nicht ausschließlich auf eine einzelne Scorezahl konzentrieren. Für die konkrete Kfz-Versicherung sind außerdem die Tarifbedingungen und die Annahmeentscheidung des Versicherers maßgeblich.

Das gilt insbesondere für die Zahlungsweise: Aus einem bestimmten SCHUFA-Score lässt sich nicht automatisch ableiten, dass monatliche Zahlung angeboten oder verweigert wird.

Was tun, wenn monatliche Zahlung nicht angeboten wird?

Wenn ein Versicherer keine Monatszahlung anbietet, bedeutet das nicht automatisch, dass der gesamte Versicherungsantrag gescheitert ist.

Zunächst sollte geprüft werden, welche anderen Zahlungsintervalle für den konkreten Tarif verfügbar sind.

Mögliche Alternativen können – je nach Tarif – sein:

  • vierteljährliche Zahlung,
  • halbjährliche Zahlung oder
  • jährliche Zahlung.

Anschließend kann geprüft werden, ob ein anderer geeigneter Tarif eine monatliche Zahlungsweise vorsieht.

Wichtig ist, nicht nur die einzelne Rate zu betrachten. Ein scheinbar günstiger Monatsbeitrag kann über das gesamte Versicherungsjahr betrachtet einen anderen Gesamtpreis ergeben als eine jährliche Zahlungsweise.

Wer das Fahrzeug kurzfristig zulassen muss, sollte außerdem die Frage nach der Zahlungsweise nicht mit der Frage nach der eVB vermischen. Entscheidend für die eVB ist zunächst, dass der entsprechende Haftpflichtschutz zustande kommt.

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KFZ-Versicherung trotz früherer Kündigung wegen Nichtzahlung

Eine frühere Kündigung wegen nicht gezahlter Versicherungsbeiträge ist von einem gewöhnlichen negativen SCHUFA-Eintrag zu unterscheiden.

Dieser Punkt kann besonders relevant sein, wenn erneut beim gleichen Versicherungsunternehmen ein Antrag gestellt wird.

§ 5 Abs. 4 PflVG nennt unter anderem bestimmte frühere Vertragsbeendigungen beim betreffenden Versicherungsunternehmen als mögliche Gründe für die Ablehnung eines neuen Haftpflichtantrags. Dazu gehört unter den gesetzlichen Voraussetzungen auch eine frühere Kündigung wegen Prämienverzugs.

Eine Kündigung wegen Nichtzahlung durch Versicherer A bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jeder andere Versicherer allein aus diesem Grund denselben Ablehnungstatbestand anwenden kann.

Das bedeutet wiederum nicht, dass ein anderer Versicherer den Antrag automatisch annehmen oder monatliche Zahlung anbieten muss.

Bestehen noch offene Forderungen beim bisherigen Versicherer, verschwinden diese außerdem nicht durch den Abschluss einer neuen Kfz-Versicherung.

KFZ-Versicherung trotz SCHUFA, Schulden oder Inkasso monatlich zahlen

Auch Schulden oder ein laufendes Inkassoverfahren sollten nicht automatisch mit der Aussage „keine Autoversicherung möglich“ gleichgesetzt werden.

Es muss zwischen bestehenden Forderungen, einem möglichen SCHUFA-Merkmal, einer früheren Kündigung durch einen Versicherer und der aktuellen Antragsentscheidung unterschieden werden.

Für die monatliche Zahlung bleibt entscheidend, welche Zahlungsweise der konkrete Tarif zulässt.

Wer finanziell bereits stark belastet ist, sollte außerdem eine Rate wählen, die dauerhaft tragbar ist. Eine monatliche Zahlungsweise hilft nur dann, wenn die Beiträge zu jeder Fälligkeit zuverlässig bezahlt werden können.

Andernfalls können Beitragsrückstände entstehen, die den Versicherungsschutz und den Vertrag gefährden können.

Erste Versicherungsprämie: Was regelt § 37 VVG?

Gerade bei einer neuen Kfz-Versicherung ist die erste Beitragszahlung besonders wichtig.

§ 37 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) regelt den Zahlungsverzug bei der einmaligen oder ersten Prämie.

Wird diese nicht rechtzeitig bezahlt, kann der Versicherer unter den gesetzlichen Voraussetzungen vom Vertrag zurücktreten, solange die Zahlung nicht bewirkt ist. Eine Ausnahme besteht insbesondere dann, wenn der Versicherungsnehmer die Nichtzahlung nicht zu vertreten hat.

Auch bei einem Versicherungsfall kann eine nicht gezahlte Erstprämie erhebliche Folgen haben. § 37 Abs. 2 VVG enthält hierzu weitere Voraussetzungen, einschließlich entsprechender Hinweispflichten des Versicherers.

Deshalb gilt auch bei einer KFZ-Versicherung trotz SCHUFA mit monatlicher Zahlung: Die erste Rate sollte nicht als nebensächliche Kleinigkeit betrachtet werden.

Monatliche KFZ-Rate nicht bezahlt – was passiert?

Bei monatlicher Zahlungsweise entstehen regelmäßig neue Fälligkeiten. Wird eine Folgeprämie nicht rechtzeitig bezahlt, enthält § 38 VVG besondere Regeln.

Der Versicherer kann dem Versicherungsnehmer in Textform eine Zahlungsfrist bestimmen, die mindestens zwei Wochen betragen muss.

Damit diese Fristsetzung wirksam ist, müssen unter anderem die rückständigen Beträge für Prämie, Zinsen und Kosten einzeln beziffert sowie die gesetzlichen Rechtsfolgen angegeben werden.

Bleibt der Versicherungsnehmer nach Ablauf der wirksam gesetzten Frist weiter in Verzug, können unter den gesetzlichen Voraussetzungen erhebliche Folgen eintreten. Dazu gehören mögliche Auswirkungen auf die Leistungspflicht des Versicherers und eine Kündigung.

Deshalb sollte eine Rücklastschrift oder ein nicht bezahlter Monatsbeitrag nicht ignoriert werden.

Monatlich zahlen heißt auch: monatlich an die Deckung denken

Die kleinere Einzelrate kann finanziell angenehmer sein. Gleichzeitig muss zu jeder Fälligkeit genügend Geld vorhanden sein. Wer eine Monatszahlung wählt, sollte deshalb für ausreichende Kontodeckung sorgen und Mitteilungen des Versicherers bei einer fehlgeschlagenen Zahlung sofort prüfen.

Teilkasko und Vollkasko trotz SCHUFA monatlich zahlen

Bei Teilkasko und Vollkasko gelten andere Voraussetzungen als bei der gesetzlich erforderlichen Kfz-Haftpflicht.

Beide Kaskoversicherungen sind freiwillige Versicherungsbausteine. Der besondere gesetzliche Rahmen des § 5 PflVG für die Kfz-Haftpflicht bedeutet deshalb nicht, dass ein Versicherer zusätzlich Teilkasko oder Vollkasko anbieten muss.

Je nach Versicherer und Antrag können unterschiedliche Ergebnisse möglich sein:

  • Kfz-Haftpflicht mit monatlicher Zahlung,
  • Haftpflicht und Teilkasko,
  • Haftpflicht und Vollkasko,
  • eine andere Zahlungsweise oder
  • nur die Kfz-Haftpflicht.

Bei finanzierten oder geleasten Fahrzeugen sollte zusätzlich geprüft werden, ob der Finanzierungs- beziehungsweise Leasingvertrag einen bestimmten Kaskoschutz verlangt.

Ist eine KFZ-Versicherung bei monatlicher Zahlung teurer?

Ob eine monatliche Zahlungsweise einen höheren Jahresgesamtbeitrag verursacht, hängt vom konkreten Tarif ab.

Deshalb sollte niemals nur die einzelne Monatsrate verglichen werden. Entscheidend ist der Betrag, der über das gesamte Versicherungsjahr anfällt.

Ein einfaches Beispiel:

Tarif A kann auf den ersten Blick mit einer kleinen Monatsrate attraktiv wirken. Tarif B verlangt möglicherweise eine größere halbjährliche oder jährliche Zahlung, hat aber einen anderen Gesamtbeitrag.

Ein sinnvoller Vergleich berücksichtigt deshalb immer:

  • Jahresgesamtbeitrag,
  • Zahlungsintervall,
  • Deckungsumfang,
  • Selbstbeteiligung bei Kasko,
  • Fahrerkreis,
  • jährliche Fahrleistung und
  • weitere Tarifmerkmale.

Die SCHUFA allein bestimmt also nicht den gesamten Preis einer Kfz-Versicherung.

eVB-Nummer trotz SCHUFA und monatlicher Zahlung

Wer ein Fahrzeug zulassen oder einen anderen Zulassungsvorgang durchführen möchte, benötigt in den entsprechenden Fällen eine elektronische Versicherungsbestätigung – kurz eVB.

Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch, dass keine eVB möglich ist. Entscheidend ist, dass ein entsprechender Kfz-Haftpflichtversicherungsschutz zustande kommt.

Dabei sollten zwei Dinge getrennt betrachtet werden:

  • Versicherungsabschluss und eVB
  • gewünschte monatliche Zahlungsweise

Eine eVB ist also keine eigenständige Garantie dafür, dass ein Versicherer Monatszahlung akzeptiert. Ebenso sollte eine eVB nicht als losgelöstes Produkt verstanden werden, mit dem eine negative Bonität umgangen werden kann.

Nach erfolgreichem Versicherungsabschluss kann die eVB je nach Anbieter digital und kurzfristig bereitgestellt werden.

Wer sein Fahrzeug dringend anmelden möchte, sollte deshalb möglichst vollständige Angaben machen und frühzeitig prüfen, welcher Tarif und welche Zahlungsweise tatsächlich verfügbar sind.

Schritt für Schritt: KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich abschließen

  1. Fahrzeugdaten bereithalten: Dazu gehören die für die Tarifberechnung erforderlichen Fahrzeugangaben.
  2. Fahrerkreis festlegen: Wer fährt das Fahrzeug regelmäßig und welche Fahrer sollen eingeschlossen werden?
  3. Jährliche Fahrleistung realistisch angeben: Die Kilometerleistung kann Einfluss auf den Versicherungsbeitrag haben.
  4. Gewünschten Versicherungsschutz wählen: Mindestens die erforderliche Kfz-Haftpflicht; bei Bedarf Teilkasko oder Vollkasko prüfen.
  5. Zahlungsweise prüfen: Ist monatliche Zahlung verfügbar? Falls nicht, Alternativen vergleichen.
  6. Jahresgesamtbeitrag vergleichen: Nicht nur auf die Höhe der einzelnen Monatsrate achten.
  7. Antrag vollständig stellen: Alle Fragen korrekt und vollständig beantworten.
  8. Annahmeentscheidung abwarten: Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch eine Ablehnung, eine Annahme kann aber ebenfalls nicht pauschal garantiert werden.
  9. eVB erhalten: Nach erfolgreichem Abschluss kann die erforderliche elektronische Versicherungsbestätigung bereitgestellt werden.
  10. Beiträge fristgerecht bezahlen: Besonders die erste Prämie und anschließend jede weitere vereinbarte Rate beachten.

Checkliste: Das sollten Sie vor dem Antrag prüfen

  • ✔ Fahrzeugdaten vollständig vorhanden?
  • ✔ gewünschter Versicherungsbeginn bekannt?
  • ✔ Schadenfreiheitsklasse beziehungsweise Vorversicherung bekannt?
  • ✔ Fahrerkreis festgelegt?
  • ✔ jährliche Kilometerleistung realistisch angegeben?
  • ✔ nur Haftpflicht oder zusätzlich Kasko gewünscht?
  • ✔ monatliche Zahlung im konkreten Tarif verfügbar?
  • ✔ Jahresgesamtbeitrag geprüft?
  • ✔ ausreichende Kontodeckung für die erste Rate vorhanden?
  • ✔ eVB für einen Zulassungsvorgang erforderlich?

Warum ein Vergleich trotz negativer SCHUFA sinnvoll ist

Kfz-Versicherungen unterscheiden sich nicht nur beim Preis. Auch Tarifumfang und angebotene Zahlungsweisen können unterschiedlich sein.

Wer ausschließlich nach dem billigsten Jahrespreis sucht, übersieht möglicherweise, dass die gewünschte monatliche Zahlung dort nicht angeboten wird.

Umgekehrt sollte ein Tarif nicht allein deshalb gewählt werden, weil eine Monatszahlung möglich ist.

Das Ziel sollte eine Kombination aus passendem Versicherungsschutz, tragbarem Gesamtbeitrag und geeigneter Zahlungsweise sein.

Gerade bei negativer SCHUFA ist es sinnvoll, zwischen der Bonität, dem erforderlichen Haftpflichtschutz und freiwilligen Tarifmerkmalen zu unterscheiden.

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20 häufige Fragen zur KFZ-Versicherung trotz SCHUFA mit monatlicher Zahlung

1. Kann ich eine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich zahlen?

Ja, das kann möglich sein. Ob monatliche Zahlung angeboten wird, hängt vom jeweiligen Versicherer, Tarif und der Antragsprüfung ab. Einen allgemeinen gesetzlichen Anspruch auf Monatszahlung gibt es nicht.

2. Bedeutet eine negative SCHUFA automatisch eine Ablehnung?

Nein. Eine negative SCHUFA bedeutet nicht automatisch, dass keine Kfz-Haftpflichtversicherung möglich ist. Die konkrete Entscheidung hängt vom Versicherer und dem jeweiligen Antrag ab.

3. Muss ein Kfz-Versicherer mich trotz SCHUFA versichern?

Für die gesetzlich erforderliche Kfz-Haftpflicht besteht nach § 5 PflVG grundsätzlich eine Vertragsschlusspflicht. Das Gesetz enthält jedoch bestimmte Ausnahmen und Ablehnungsgründe.

4. Gilt der Kontrahierungszwang auch für monatliche Zahlung?

Nein. Aus der grundsätzlichen Vertragsschlusspflicht für die Kfz-Haftpflicht ergibt sich kein allgemeiner Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsweise wie Monatszahlung.

5. Welche Zahlungsweisen sind trotz SCHUFA möglich?

Je nach Versicherer und Tarif können monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlungen angeboten werden.

6. Kann ich meine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA ohne hohe Vorkasse bezahlen?

Wenn ein Tarif monatliche oder eine andere unterjährige Zahlungsweise anbietet, muss nicht zwingend der komplette Jahresbeitrag auf einmal bezahlt werden. Die konkrete Zahlungsweise ist tarifabhängig.

7. Ist monatliche Zahlung dasselbe wie ohne Vorkasse?

Nicht vollständig. Monatliche Zahlung ist eine konkrete unterjährige Zahlungsweise. Mit „ohne hohe Vorkasse“ ist häufig allgemein gemeint, dass nicht der gesamte Jahresbeitrag auf einmal fällig wird.

8. Ist eine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA ohne Bonitätsprüfung möglich?

Versicherer können unterschiedliche Prüfverfahren verwenden. Deshalb sollte nicht pauschal garantiert werden, dass ein bestimmter Tarif dauerhaft und bei jedem Antrag vollständig ohne Bonitätsprüfung angeboten wird.

9. Gibt es einen Mindest-SCHUFA-Score für monatliche Zahlung?

Einen allgemein gültigen Mindestscore, der für alle Kfz-Versicherer und Tarife gilt, gibt es nicht. Die Entscheidung richtet sich nach dem jeweiligen Prüf- und Tarifprozess.

10. Was kann ich tun, wenn monatliche Zahlung nicht angeboten wird?

Prüfen Sie, ob der Tarif eine vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Zahlung ermöglicht und ob ein anderer geeigneter Tarif die gewünschte Monatszahlung anbietet.

11. Ist monatliche KFZ-Versicherung teurer als Jahreszahlung?

Das hängt vom Tarif ab. Entscheidend ist deshalb der Jahresgesamtbeitrag und nicht nur die Höhe der einzelnen Monatsrate.

12. Kann ich nach einer Kündigung wegen Nichtzahlung wieder eine KFZ-Versicherung bekommen?

Das kann grundsätzlich möglich sein. Eine frühere Kündigung wegen Prämienverzugs kann insbesondere bei einem erneuten Antrag beim gleichen Versicherer im Rahmen des § 5 Abs. 4 PflVG relevant sein.

13. Kann ich trotz Schulden oder Inkasso monatlich zahlen?

Schulden oder Inkasso bedeuten nicht automatisch, dass keine Kfz-Haftpflicht möglich ist. Ob Monatszahlung angeboten wird, richtet sich nach Versicherer, Tarif und Antrag.

14. Was passiert, wenn ich die erste Versicherungsrate nicht bezahle?

Für die einmalige oder erste Prämie gelten die Regelungen des § 37 VVG. Eine nicht rechtzeitige Zahlung kann unter den dort genannten Voraussetzungen erhebliche Folgen für Vertrag und Versicherungsschutz haben.

15. Was passiert bei einer nicht bezahlten monatlichen Folgeprämie?

§ 38 VVG regelt den Zahlungsverzug bei Folgeprämien. Der Versicherer kann unter den gesetzlichen Voraussetzungen eine Zahlungsfrist von mindestens zwei Wochen setzen. Bleibt der Verzug bestehen, können weitere Rechtsfolgen eintreten.

16. Ist Teilkasko trotz SCHUFA mit monatlicher Zahlung möglich?

Das kann je nach Versicherer und Tarif möglich sein. Teilkasko ist jedoch freiwillig; der besondere gesetzliche Kontrahierungszwang der Kfz-Haftpflicht gilt hierfür nicht in gleicher Weise.

17. Ist Vollkasko trotz SCHUFA monatlich möglich?

Auch Vollkasko kann je nach Tarif angeboten werden. Ein allgemeiner Anspruch auf Vollkasko oder monatliche Zahlung besteht jedoch nicht.

18. Bekomme ich trotz negativer SCHUFA eine eVB?

Eine negative SCHUFA schließt eine eVB nicht automatisch aus. Entscheidend ist, dass der entsprechende Kfz-Haftpflichtversicherungsschutz zustande kommt.

19. Wird die eVB erst nach Zahlung des gesamten Jahresbeitrags ausgestellt?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Bereitstellung der eVB richtet sich nach dem jeweiligen Versicherer und dem zustande gekommenen Versicherungsschutz; eine Jahreszahlung ist nicht allgemein Voraussetzung jeder eVB.

20. Worauf sollte ich beim Vergleich besonders achten?

Prüfen Sie neben der verfügbaren Zahlungsweise insbesondere den Jahresgesamtbeitrag, den Versicherungsumfang, die benötigte Haftpflicht- oder Kaskodeckung und die Bedingungen für Versicherungsbeginn und eVB.

Redaktioneller Hinweis

Dieser Ratgeber wurde am 18.09.2026 aktualisiert und behandelt die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine KFZ-Versicherung trotz SCHUFA monatlich bezahlt werden kann.

Die rechtlichen Informationen zur Vertragsschlusspflicht der Kfz-Haftpflicht orientieren sich insbesondere an § 5 PflVG. Für nicht bezahlte Erst- und Folgeprämien sind insbesondere §§ 37 und 38 VVG relevant.

Die konkrete Annahme, Beitragshöhe, Zahlungsweise, Kaskodeckung und Bereitstellung einer eVB richten sich nach Versicherer, Tarif und Antrag. Die Seite gibt deshalb keine Annahme-, Monatszahlungs- oder eVB-Garantie.